Bachmuschelprojekt
Biodiversität 

an der Murn

Bachmuschelprojekt

Bachmuschelschutz

…ist Gewässerschutz! So formuliert es Dr. Bernhard Gum von der Fischereiberatung Oberbayern. Für den Schutz, die Erhaltung und die Wiederausbreitung der Bachmuschel ist ein komplizertes Geflecht an Lebensraumbedingungen erforderlich. Ideal für Bachmuscheln sind Gewässer mit guter Gewässerqualität, abwechslungsreichen Ufern, gesundem Fischbestand, hoher Strukturvielfalt sowie kiesig-sandigem, durchströmtem aber stailem Substrat mit ausreichender Sauerstoffversorgung.

Büro Niederlöhner

Bei uns im Büro werden die befruchteten Muscheln in Glasbehältern mit Sauerstoff versorgt, die Muschellarven (Glochidien) pipetiert und zu den Fischen gebracht. Diese Larven müssen von einem Wirtsfisch (z.B. Aitel, Elritze, Koppe, Stichling) innerhalb weniger eingeatmet werden. Denn nur festgesetzt in den Kiemen dieser fischarten können sich die Bachmuschellarven zu Jungmuscheln entwickeln. Diese fallen nach ca. 2 – 4 Wochen von den Wirtsfischen ab. Sie sind dann immer noch erst 0,2 mm klein, also mit dem bloßen Auge nicht zu sehen. Nach zwei bis drei Lebensjahren sind die Jungmuscheln dann etwa 1 cm groß.

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